Erfahrungen

Mit den folgenden Beiträgen wollen wir unsere Erfahrungen und einige Betrachtungen mit Ihnen teilen.

Was können Offene Fragen bei unterschiedlichen methoden leisten?

Die Aufgabe: Insights gewinnen über offene Fragen

Offene Fragen geben dem Befragten viel Raum zur freien Beantwortung. Im Online-Interview hat er dazu die neutral formulierte Anweisung und die Freiheit, wenig oder auch ausführlich zu schreiben. Im face-to-face Interview (F2F) sitzt er in einer sozialen Umgebung, die die Antworten beeinflussen kann, in der es aber auch die Möglichkeit zur nachfrage und Vertiefung gibt. In einer vergleichenden Studie konnte das Antwortverhalten auf identische Fragen in beiden Interviewformen verglichen werden.

Die Erkenntnisse dieses Vergleiches finden Sie hier:

Mehrwert durch Methodenmix

Die Aufgabe:bessere Abbildung der Wohnbevölkerung in einer repräsentativen Studie

Seit 1997 führt T.I.P. eine quartärliche, bevölkerungsrepräsentative Befragung zum Reiseverhalten der Luxemburger Bevölkerung durch. Bis in das Jahr 2016 wurde die Erhebung als CATI-Interview durchgeführt, die Basis der Stichprobenziehung bildeten öffentliche Verzeichnisse.

Nun findet die Studie seit 2017 in einem Methodenmix aus CATI und CAWI statt. Mit starken Folgen in Hinsicht auf die erreichten Stichprobe.

Was sich änderte und welche Folgen die Umstellung der Studie hatte, lesen Sie hier.

Potenziale zur Steigerung der Qualität von Online-Umfragen

Die Aufgabe: Wie lassen sich „nicht regelkonforme“ Online-Umfragedaten identifizieren und filtern?

Online-Befragungen ermöglichen die schnelle Generierung von Stichproben und versprechen schnelle Durchführung bzw. ökonomisches Erreichen großer Response-Zahlen. Ein Problem dabei ist jedoch das Fehlen einer qualifizierenden Person (->Interviewer) im Hinblick auf Art und Gehalt der Antworten. Andererseits können Zeitmangel und/ oder erlebte Eintönigkeit bzw. ‚Langatmigkeit‘ des Online-Interviews den Ausfüllenden verführen, die Beantwortung der Fragen abzukürzen oder gar rein ‚mechanisch‘ – ohne (nähere) Beschäftigung mit den Frageninhalten – zu antworten. Auch wenn diese Fälle eher Ausnahmen sind, gilt es doch, diese ‚Unregelmäßigkeiten‘ in der Stichprobe zu identifizieren und zu eliminieren, um die Qualität der Daten zu erhöhen.